FÜR FRAUEN

Frauen sind häufig „Herzwerker“ mit Leib und Seele. Im Gegensatz zu den vielen Klischees ist jedoch der Arbeitsalltag einer Altenpflegerin äußerst vielseitig und geht über pflegerische Tätigkeiten hinaus.

Frauen, Altenpflege und Familie

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielt bei Frauen mit Kindern eine besonders große Rolle. Die Altenpflege bietet hier unzählige Chancen sich zu verwirklichen – und trotzdem für die Familie da zu sein. Zum Beispiel ist die Möglichkeit, einen Teilzeitberuf auszuüben, fast nirgends so gut wie in der Altenpflege. Selbst Führungspositionen in Teilzeit sind manchmal möglich.

Akkordeon-Inhalt

Auf gar keinen Fall! Altenpflege ist ein anspruchsvoller und sehr vielseitiger Beruf. Die Pflegekräfte kümmern sich ganzheitlich um die verschiedensten Bedürfnisse.

  • Sie helfen bei der Körperpflege und beim Essen, messen Blutdruck, legen Verbände an, geben Medikamente aus.
  • Sie aktivieren alte Menschen, am Leben teilzunehmen und im Kopf fit zu bleiben. Zum Beispiel durch gemeinsames Basteln, kleine Ausflüge, Musik machen, Karten- und Gesellschaftsspiele.
  • Sie begleiten, beraten und betreuen die alten Menschen. Denn häufig sind sie die wichtigsten Bezugspersonen in ihrem Leben.
  • Sie übernehmen organisatorische Tätigkeiten wie zum Beispiel die Planung des täglichen Arbeitsablaufs.
  • Sie sind Ansprechpartner für die Angehörigen der alten Menschen, für Ärzte und therapeutische Fachkräfte.

Das kommt ganz darauf an. Der Altenpflege-Beruf ist sehr vielfältig und in bestimmten Situationen körperlich anspruchsvoll. Patientinnen und Patienten müssen zum Beispiel angehoben oder gestützt werden. Gleichzeitig ist organisatorisches Talent für die Planung des täglichen Arbeitsablaufs und die Abrechnung der Aufgaben gefragt. Trotz aller körperlicher und geistiger Herausforderung ist eines klar: Der Umgang mit alten Menschen zahlt sich aus – nicht nur finanziell, sondern vor allem auch emotional. Er ist abwechslungsreich und bringt täglich neue Impulse – ganz anders als ein langweiliger Bürojob.

Frauen in der Altenpflege …

  • machen einen sinnvollen und oft erfüllenden Job.
  • sind wichtig und werden gebraucht.
  • sind anerkannt im Team und von den alten Menschen.
  • haben einen extrem vielseitigen Beruf und lernen täglich Neues.
  • nutzen vielfältige Karrierechancen.
  • finden Respekt – und können stolz darauf sein.

Es gibt viele Wege in die Altenpflege. Zum Beispiel über ein Praktikum, eine Ausbildung oder ein Duales Studium.

Liveberichte

Frauen berichten über ihren Alltag in der Altenpflege:

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Ich wusste nach der Schule nicht, was ich werden will. Um mich zu orientieren, habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr geleistet, in einem Heim für Suchtkranke.
Das fand ich so interessant, dass ich dort dann auch gleich meine Ausbildung gemacht habe. Jetzt arbeite ich im Altenheim. Einiges läuft hier anders …

In der Schule reden wir auch über Themen wie „Ekel“ (oder „Schamgefühl“, „Intimsphäre“). Jeder aus der Klasse sollte dann sagen, wovor ihn persönlich ekelt. Denn das können viele Sachen sein! Gerüche, Geräusche oder optische Reize. Und es muss auch nicht zwingend mit der Arbeit zu tun haben. Was ich damit sagen will: Es ist vollkommen okay, sich vor etwas zu ekeln! Aber das sollte euch nicht davon abschrecken, z. B. ein Praktikum in einem Altenheim zu machen. Anfangs ist das vielleicht alles etwas komisch, aber man gewöhnt sich schnell an die Arbeit. Ich meine, ich will in meiner Freizeit auch nicht unbedingt mit Stuhlgang oder Erbrochenem zu tun haben. Aber bei der Arbeit ist das komplett anders. Man sieht es mit anderen Augen und denkt gar nicht mehr so drüber nach. Und wenn es Dinge gibt, die man wirklich nicht machen kann oder will, dann sind immer Kollegen da, die einem helfen! Ich weiß, es heißt oft, Altenpflege ist nur „Popo abwischen“, aber so ist es nicht! Und wenn wir’s machen, dann ist es auch nicht so schlimm. Wollte das nur mal ansprechen… 🙂

Man muss auf jeden Einzelnen eingehen, auf seine Stimmungen, sein Wesen. Was ich auch mag, ist die enge Zusammenarbeit in unserem Team. Hier sind viele junge Leute, aber auch erfahrene Kolleginnen und Kollegen, von denen ich lernen kann und die mir weiterhelfen. Ich habe schon ziemlich klare Ziele: Nach der Ausbildung möchte ich ein Jahr im Beruf arbeiten, dann eine Weiterbildung zur Wohnbereichsleiterin machen und später zur Pflegedienstleiterin.

Video: „Das Schönste: die Nähe“

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https://www.youtube.com/watch?v=wpr9orxQcnU

Mehr erfahren! Noch mehr erfährst du in der Info-Broschüre „Willkommen im Team“.
Hier findest du weiteres Informationsmaterial.

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