GUTE VERDIENSTCHANCEN

Aufgrund der Tatsache, dass es zurzeit einen Fachkräftemangel gibt, hast du nicht nur die Chance auf einen guten Job, sondern auch auf ein gutes Gehalt.

Was verdiene ich in der Ausbildung?

In Einrichtungen des öffentlichen Dienstes oder Einrichtungen von Ausbildungsträgern, die sich an die Regelungen des öffentlichen Dienstes anlehnen, wird nach Tarif bezahlt. Dieser wird immer wieder angepasst. Laut Tarif in 2016 verdienst du in der Ausbildung:

Es wird gezeigt, wie viel verschiedene Berufsgruppen vom ersten bis zum dritten Ausbildungsjahr verdienen.
Mit dabei (Vergütung ansteigend): Friseur/Friseurin, Koch/Köchin, Medizinischer Fachangestellter/Medizinische Fachangestellte, KFZ-Mechatroniker/KFZ-Mechatronikerin, Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel, Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement, Altenpfleger/Altenpflegerin. Am wenigsten verdienen Friseure/Friseurinnen mit etwa 380 Euro im ersten Jahr und etwa 530 Euro im dritten Jahr. Am meisten verdienen Altenpfleger/Altenpflegerinnen mit etwa 980 Euro im ersten Jahr und über 1100 Euro im dritten Jahr.

1. Ausbildungsjahr:  975,69 Euro brutto*
2. Ausbildungsjahr: 1.037,07 Euro brutto*
3. Ausbildungsjahr: 1.138,38 Euro brutto*
*Stand: 2016 – wird tariflich angepasst.

Bei den kirchlichen Wohlfahrtsverbänden wie Caritas oder Diakonie gelten in der Regel die Arbeitsvertragsrichtlinien der Kirchen (AVR-K). Private Träger haben entweder Haustarifverträge oder handeln die Vergütung individuell aus.

Verkauf dich nicht unter Wert! Wenn in der Ausbildung die normale tarifliche und branchenübliche Vergütung um mehr als 20 Prozent unterschritten wird, ist sie nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts nicht mehr angemessen (Urteil des BAG vom 23.8.2011, 3 AZR 575/09). Dann sollte unter Hinweis auf diese Rechtsprechung eine höhere Vergütung verlangt werden.

Und was verdiene ich, wenn ich ausgelernt habe?

Die meisten Gehälter sind tariflich gebunden. Als Fachkraft kannst du nach der Ausbildung laut Tarif mit einem Einstiegsgehalt von 2.400 bis 2.600 Euro* brutto rechnen. Hinzu kommen häufig Zuschläge, zum Beispiel für Schicht- und Feiertagsdienste.

In leitenden Positionen oder speziellen Fachbereichen ist es natürlich möglich, noch viel mehr zu verdienen.

*Stand: 2016 – wird tariflich angepasst.

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